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DAX im Schlingerkurs: Hormus-Krise und SAP-Zahlen im Fokus

Frank Sohlleder
23. April 2026

Schlingerkurs im DAX: Guerillakrieg auf See erstickt jede Rallye-Fantasie


Der deutsche Leitindex rutscht gefährlich ins Schlingern. Ein durchwachsener Mittwoch offenbarte schonungslos: Das Aufwärtsmomentum ist komplett verdampft. Die extreme Unsicherheit auf dem Parkett spiegelt exakt das diplomatische Desaster wider. Die US-Regierung verschiebt ihre Ultimaten zunehmend nach hinten, während die Verhandlungen faktisch auf Eis liegen. Bezeichnend: Der US-Außenminister musste seinen Flug nach Islamabad abrupt abbrechen. Es dämmert der Finanzwelt, dass sich Washington beim Zeitplan seiner militärischen Ziele massiv verkalkuliert hat. Die fatale Konsequenz: Die Straße von Hormus bleibt eisern verschlossen! Der Iran setzt auf einen brutalen Guerillakrieg auf See, beschießt und entert skrupellos zivile Frachter. Mit schweren Flugzeugträgern ist diese asymmetrische Taktik kaum zu knacken, selbst wenn große Teile der iranischen Marine und Luftwaffe bereits ausgeschaltet sein sollen.

Henkel triumphiert, doch VW-Aktie bleibt im strukturellen Würgegriff


Auf Ebene der Einzelwerte retteten sich zur Wochenmitte vor allem die Defensivtitel. Den Tagessieg sicherte sich Henkel mit einem soliden Plus von 1,2 Prozent, dicht gefolgt von Siemens Healthineers (+1,1 Prozent). Auch die Volkswagen-Aktie schaffte es mit einem Aufschlag von 0,9 Prozent noch auf das Treppchen. Doch von echter Euphorie fehlt in Wolfsburg jede Spur. Das Papier kommt einfach nicht in Fahrt und schiebt sich bestenfalls quälend seitwärts. Die zwingend notwendigen, tiefgreifenden strukturellen Umbauten im Konzern reichen bislang nicht aus, um das zerstörte Anlegervertrauen zurückzugewinnen. Die Gefahr eines erneuten, massiven Abverkaufs schwebt weiterhin wie ein Damoklesschwert über der Aktie und korreliert knallhart mit den künftigen Entwicklungsaussichten der VW-Gruppe.

Die Stunde der Wahrheit: Reißt SAP den DAX unter die 24.000-Punkte-Marke?


Das alles entscheidende Zünglein an der Waage heißt am heutigen Donnerstag jedoch SAP! Der Walldorfer Software-Gigant öffnet seine Bücher und präsentiert den mit Hochspannung erwarteten Quartalsbericht. Angesichts seiner massiven Gewichtung hat das SAP-Papier absolut das Zeug dazu, das Schicksal des gesamten Leitindex im Alleingang zu diktieren. Ein brillanter Bericht könnte den DAX stützen und die laufende Korrektur abwürgen. Eine bittere Enttäuschung hingegen wäre der sofortige Katalysator für eine brutale Abwärtsspirale. Die Warnsignale sind ohnehin nicht zu übersehen: Die extrem schwache Gegenwehr des DAX nach dem Ausverkauf vom Dienstag entlarvt den Mittwoch als trügerisches Durchatmen. Ein erneuter Absturz unter die psychologisch kritische Marke von 24.000 Punkten käme heute absolut nicht überraschend!

 

 

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