Kalte Dusche im Wonnemonat: DAX-Bullen kapitulieren unter 24.000 Punkten!
Der „Sell in May“-Mythos hat gnadenlos zugeschlagen und den Investoren zum Monatsauftakt eine eiskalte Dusche verpasst. Die noch am Donnerstag gefeierte, brillante charttechnische Ausgangslage ist binnen weniger Stunden komplett pulverisiert worden. Der deutsche Leitindex musste seine jüngsten Gewinne am Montag fast vollständig abgeben und rutschte mit einem schmerzhaften Minus von 1,24 Prozent krachend unter die psychologisch essenzielle Bastion von 24.000 Punkten. Ein toxischer Cocktail aus einer zunehmend schwächelnden Berliner Regierung und einer brandgefährlichen Eskalationsspirale im US-Iran-Krieg treibt die nackte Angst mit voller Wucht auf das Frankfurter Parkett zurück.
Raketen-Schock in Nahost und Zoll-Hammer: Continental im freien Fall!
Das fundamental belastende Nachrichtenmaterial hat es in sich: Angebliche iranische Raketenangriffe auf ein US-Kriegsschiff mitten in der neuralgischen Straße von Hormus sowie erneute Attacken auf die Öl-Infrastruktur der Vereinigten Arabischen Emirate haben die globalen Ölmärkte in helle Panik versetzt. An Entspannung ist dort derzeit nicht mehr zu denken! Auf Ebene der Einzelwerte erwischte dieser geopolitische Flächenbrand, gepaart mit aufkeimenden Handelsängsten, die Continental-Aktie am härtesten. Neue Hiobsbotschaften über massive Belastungen der Autoindustrie durch drohende US-Zölle lösten eine regelrechte Flucht aus dem Papier aus. Mit einem brutalen Tagesverlust von 5,1 Prozent hat der Autozulieferer seinen zarten Erholungsversuch endgültig abgewürgt und taumelt nun ungebremst auf seine Tiefststände von Ende März 2026 (knapp unter der 60-Euro-Marke) zu.
Blick in den Abgrund: Hält die letzte DAX-Rettungsleine bei 23.600 Punkten?
Erschwerend kommt hinzu, dass auch die US-Börsen äußerst schwach in die neue Handelswoche gestartet sind. Ohne den essenziellen Rückenwind der Wall Street wird eine erneute Umkehr für den DAX zu einer echten Herkulesaufgabe. Die Marktteilnehmer müssen sich zwingend auf einen ungemütlichen und hochgradig volatilen Dienstag einstellen, der vom unberechenbaren Takt der Ad-hoc-Meldungen diktiert wird. Charttechnisch gilt es nun, die absolute Notbremse zu ziehen: Das gestrige Tagestief muss um jeden Preis verteidigt werden. Gelingt dies, besteht zumindest die Chance, dass sich der Index in eine zähe Seitwärtsbewegung (Handelsspanne) flüchten kann. Bricht diese Marke jedoch, richtet sich der furchtsame Blick der Investoren unweigerlich auf die letzte Bastion: das markante Donnerstagstief bei 23.600 Punkten!
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