„Sell in May“ abgesagt? DAX zündet den Turbo in Richtung 25.000 Punkte!
Unter den Börsianern kursiert pünktlich zum Monatswechsel die legendäre Weisheit „Sell in May and go away“ – doch der deutsche Leitindex scheint diesen Mythos aktuell fulminant widerlegen zu wollen! Erst am vergangenen Donnerstag erlebten die Marktteilnehmer hautnah, wie blitzschnell sich das Blatt wenden kann: Der DAX, der gerade noch tief in den charttechnischen Abgrund blickte, legte eine spektakuläre Kehrtwende aufs Parkett. Damit wurde nicht nur ein starker April-Abschluss gerettet, sondern auch das technische Fundament für einen bullischen Mai gegossen. Die historische Saisonalität stützt diesen Optimismus: In den vergangenen zehn Jahren (allesamt geprägt von einem Bullenmarkt) schloss der Mai mit einer starken Trefferquote von 67 Prozent und einer Durchschnittsrendite von 1,79 Prozent ab. Das glasklare charttechnische Ziel für diese Woche lautet nun 24.600 Punkte, um von dort den finalen Angriff auf die historische 25.000er-Marke zu starten.
Merz-Krise und Hormus-Showdown: Der brandgefährliche Ölpreis-Poker!
Doch die historische Statistik prallt schonungslos auf die knallharte Realität. Innenpolitisch braut sich eine handfeste Regierungskrise zusammen: Bundeskanzler Friedrich Merz lässt mittlerweile offen erkennen, dass der Unmut in seiner Partei gegenüber dem Juniorpartner massiv wächst. Noch weitaus explosiver ist jedoch das geopolitische Pulverfass: Im schwelenden Nahost-Konflikt hat der US-Präsident entschieden, die Blockade der strategisch essenziellen Straße von Hormus gewaltsam zu brechen – diese militärische Operation soll am heutigen Montag anlaufen! Ob dies zu einer erneuten heißen Eskalation führt, wird die Märkte in Atem halten. Die wirtschaftliche Gleichung dahinter ist simpel und brutal zugleich: Der Ölpreis muss zwingend von seinen Höchstständen abstürzen. Bleiben die Energiepreise auf diesem toxischen Niveau, werden die Schreckgespenster von Inflation und Stagflation bittere Realität – und das „Sell in May“-Credo würde unweigerlich mit voller Wucht zuschlagen.
Daten-Highlights: Einkaufsmanager und der US-Arbeitsmarkt im Fokus
Umso wichtiger werden in diesem extrem nervösen Umfeld die harten makroökonomischen Fakten. Direkt zum Wochenstart blicken die Investoren am heutigen Montag gespannt auf die Einkaufsmanagerindizes (PMI) der europäischen Industrie. Diese Daten gelten als unbestechlicher Frühindikator für die tatsächliche Auftragslage und Gemütsverfassung der kriselnden Hersteller. Im weiteren Wochenverlauf richtet sich der globale Fokus dann komplett über den Atlantik: Die anstehenden US-Arbeitsmarktdaten werden die absolute Hauptrolle spielen. Neben der Inflation sind sie für die Notenbanken der alles entscheidende Faktor, der die künftige Geldpolitik und damit das Schicksal der Aktienmärkte diktieren wird.
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