Stagflations-Schock: Zerrissene Fed stößt den DAX unter 24.000 Punkte!
Die angespannte Abwartetaktik der Investoren hat sich bitter gerächt: Der deutsche Leitindex ist im Fahrwasser eines hochgradig uneinheitlichen Fed-Zinsentscheids krachend unter die psychologische Bastion von 24.000 Punkten gerutscht. Während die Wall Street die Nachrichten noch relativ moderat verdaute und nur leicht im Minus schloss, setzte im DAX die erwartete Abwärtsdynamik ein. Zum offiziellen Xetra-Schluss stand ein Minus von 0,27 Prozent bei 23.954,56 Punkten auf der Kurstafel. Doch das dicke Ende folgte erst nachbörslich: Eine rasante Rutsche gen Süden zwingt den Index am heutigen Donnerstag aller Voraussicht nach zu einer schmerzhaften Eröffnung mit einer deutlichen Kurslücke (Gap) nach unten.
Droht das Worst-Case-Szenario? Fed-Falken rebellieren, EZB im Fokus!
Das absolute Schreckenswort, das nun wie ein Damoklesschwert über dem Parkett schwebt, lautet „Stagflation“. Die US-Notenbanker fürchten ein toxisches Gemisch aus explodierenden Benzinpreisen, kollabierendem Konsum und einer sich hartnäckig festfressenden Inflation. Wie tief die Gräben innerhalb der Fed mittlerweile sind, zeigt ein beispielloser Vorgang: Gleich drei Fed-Falken lehnten die aktuelle Formulierung der zukünftigen Strategie ab! Mit diesem geldpolitischen Beben im Rücken richtet sich der Fokus nun schonungslos auf die EZB. Wer heute auf Hinweise für eine Zinssenkung im Sommer hofft, dürfte bitter enttäuscht werden. Angesichts der wütenden Energiekrise sind Christine Lagarde faktisch die Hände gebunden – und das, obwohl die europäische Wirtschaft ungleich massiver schwächelt als die der USA. Es wird heute keine Zinsänderung erwartet, weshalb jedes Wort auf der Pressekonferenz gnadenlos auf die Goldwaage gelegt wird.
Technischer K.o. zum Monatsultimo? Absturzgefahr bis 23.400 Punkte!
Charttechnisch gleicht das aktuelle Bild einem harten Rückschlag. Der DAX ist massiv angeschlagen, und die Hoffnung, dass ausgerechnet die EZB den Markt heute wundersam drehen wird, ist verschwindend gering. Mit diesem heftigen Abschwung hat der Leitindex seinen noch frischen Aufwärtstrend sofort wieder egalisiert und blickt nun gefährlich in die Tiefe. Ein solider technischer Unterstützungsbereich lässt sich erst wieder im Bereich von 23.400 Punkten ausmachen. Am heutigen letzten Handelstag des Monats droht den Anlegern somit ein hochgradig nervöses und unruhiges Spektakel, bei dem der erhoffte positive Monatsabschluss für den April urplötzlich akut in Gefahr gerät!
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