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DAX verteidigt 24.000 vor Fed-Entscheid

Frank Sohlleder
29. April 2026

Showdown an der 24.000er-Marke: DAX-Bullen retten sich mühsam über die Ziellinie!

 

Es ist ein nervenaufreibendes Tauziehen auf dem Frankfurter Parkett: Handelt es sich um eine gesunde Konsolidierung auf hohem Niveau oder bereits um das letzte Gefecht um die psychologisch alles entscheidende 24.000-Punkte-Marke? Der Dienstag lieferte ein dramatisches Bild. Während sich der deutsche Leitindex am Vormittag noch wacker schlagen konnte, drückte die US-Vorbörse den DAX zeitweise sogar unter die kritische Schwelle. Erst kurz vor Handelsschluss gelang ein mühsamer Befreiungsschlag, der den Index mit einem Minus von 0,27 Prozent bei 24.018,26 Punkten gerade so über Wasser hielt. Die große Frage bleibt: Spielen die Investoren nur auf Zeit, um vor dem heutigen Fed-Entscheid kein unkalkulierbares Risiko einzugehen? Es ist besorgniserregend, dass die typische Rallye im Vorfeld von Zinssitzungen diesmal komplett ausbleibt. Die Inflationsangst kehrt durch die explodierenden Energiepreise und die festgefahrene US-Strategie im Iran-Konflikt mit voller Wucht zurück.

 

Scout24 zündet den Rückkauf-Turbo – Startschuss für die 80-Euro-Marke?

 

Inmitten der allgemeinen Marktschwäche avancierte die Aktie von Scout24 am Dienstag zum unangefochtenen Star des Tages. Getrieben von einem massiv beschleunigten Aktienrückkaufprogramm katapultierte sich das Papier mit einem Kursplus von 5,9 Prozent an die DAX-Spitze. Charttechnisch ist das ein wichtiges Signal: Die Aktie, die nach wie vor in einem übergeordneten Abwärtstrend gefangen ist, arbeitet nun mit Hochdruck an einer nachhaltigen Bodenbildung. Der Weg in Richtung der 80-Euro-Marke scheint geebnet zu sein. Doch Vorsicht: Genau dort wartet ein hartnäckiger Widerstandsbereich, an dem die Marktteilnehmer erst beweisen müssen, ob die Puste für einen echten Trendbruch reicht.

 

Fed-Entscheid im Fokus: Liefern die Notenbanken den rettenden Funken?

 

Für den heutigen Mittwoch stehen die Zeichen bis zum Abend auf Abwarten. Ohne neue Ad-hoc-Meldungen aus Nahost dürfte uns ein ruhiger, rein technischer Handel bevorstehen, bei dem die Verteidigung der 24.000 Punkte absolute Priorität hat. Das Augenmerk liegt jedoch ungeteilt auf der Federal Reserve und dem am Donnerstag folgenden Zinsentscheid der EZB. Sollten die Zentralbanken in ihrer Kommunikation überraschend weniger konservativ auftreten als befürchtet, könnte genau das der entscheidende Funke sein, der die Aktienmärkte wieder befeuert. Doch eines ist klar: Die Marktteilnehmer sind sensibilisiert – jede Nuance in der Rhetorik der Notenbanker wird über Sieg oder Niederlage beim nächsten DAX-Anlauf entscheiden.

 

 

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