CFD sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 82% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
ActivTrades
Nachrichten und Analysen
Marktanalyse

DAX wankt bei 24.000: Ölpreis-Schock und Fed-Angst dominieren

Frank Sohlleder
28. April 2026

Absturzgefahr im DAX: Wie lange hält die 24.000-Punkte-Bastion noch?


Der deutsche Leitindex taumelt gefährlich nah am Abgrund. Die alles entscheidende Frage auf dem Frankfurter Parkett lautet: Wie lange hält die psychologisch essenzielle Bastion von 24.000 Punkten diesem massiven Druck noch stand? Der Wochenauftakt lieferte mit einem zähen Minus von 0,19 Prozent bei 24.083,53 Punkten ein besorgniserregendes Bild. Ein toxischer Cocktail aus anhaltend explodierenden Ölpreisen, einer völlig undurchsichtigen US-Strategie im Iran-Konflikt und trüben Konjunkturaussichten erstickt jeden Ansatz einer neuen Rallye rigoros im Keim. Erschwerend kommt hinzu: Der als künftiger Fed-Vorsitzender gehandelte Kevin Warsh hat der Inflation bereits schonungslos den Kampf angesagt. Die erhofften Zinssenkungen scheinen in diesem eskalierenden Umfeld der Energiekosten eine absolute Illusion zu sein!

Fed-Schock voraus? Das brandgefährliche Zins-Szenario für den Aktienmarkt!


Ein schonungsloser Blick auf das CME FedWatch-Tool zeigt die ungeschminkte Wahrheit: Der Markt hat für die morgige Notenbanksitzung eine Nullrunde bereits zu 100 Prozent eingepreist. Doch genau in dieser vermeintlichen Sicherheit lauert eine brandgefährliche Falle! Was passiert, wenn urplötzlich brutale Zinserhöhungsfantasien auf das Parkett krachen? Dieses Schreckensszenario ist in den Kursen absolut nicht berücksichtigt und würde die globalen Aktienmärkte unweigerlich in eine heftige Korrektur stürzen. Den DAX würde dieser Hammer aufgrund der fatalen deutschen Energieabhängigkeit gleich doppelt hart treffen – zumal der Leitindex der enteilten Wall Street ohnehin seit Wochen kraftlos hinterherhinkt. Die laufende Woche der Notenbanken wird gnadenlos aufdecken, ob dieses Schockszenario zur Realität wird.

Siemens Energy triumphiert, Rheinmetall boomt – und Bayer zittert!


Auf Ebene der Einzelwerte trotzte Siemens Energy am Montag der trüben Marktstimmung und krönte sich mit einem starken Plus von 1,3 Prozent zum souveränen Tagessieger. Dicht auf den Fersen folgte die Rüstungsschmiede Rheinmetall (+0,9 Prozent), die neben prall gefüllten Auftragsbüchern derzeit auch eine regelrechte Flut an neuen Bewerbern verzeichnet. Tiefe Sorgenfalten bereitet den Investoren hingegen einmal mehr das Sorgenkind Bayer. Kaum hatte die Aktie die magische 50-Euro-Marke erklommen, legte das Papier abrupt wieder den Rückwärtsgang ein. Dabei gibt es fundamental echte Lichtblicke: Die radikale Restrukturierung greift spürbar, der Konzern ist agiler geworden und die Finanzziele für 2025 wurden gemeistert. Doch das bittere Zünglein an der Waage bleibt das endlose Monsanto-Rechtsdrama. Solange dieses juristische Damoklesschwert über Leverkusen schwebt, bleibt der große Kurs-Ausbruch auf der Strecke!

 

 

Bei den bereitgestellten Informationen handelt es sich nicht um Anlageanalysen. Das Material wurde nicht in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Anforderungen zur Förderung der Unabhängigkeit von Investment Research erstellt und ist daher als Marketingmitteilung zu betrachten.

 

Alle Informationen wurden von ActivTrades ("AT") erstellt. Die Informationen enthalten weder eine Aufzeichnung der Preise von AT noch ein Angebot oder eine Aufforderung zu einer Transaktion in einem Finanzinstrument. Es wird keine Zusicherung oder Gewährleistung für die Richtigkeit oder Vollständigkeit dieser Informationen gegeben.

 

Das zur Verfügung gestellte Material bezieht sich nicht auf das spezifische Anlageziel und die finanzielle Situation der Person, die es erhält. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die zukünftige Wertentwicklung. AT bietet einen reinen Ausführungsdienst an. Folglich geschieht jede Person, die auf der Grundlage der bereitgestellten Informationen handelt, dies auf eigenes Risiko. Prognosen sind keine Garantien. Ein regulierter Status garantiert keine Sicherheit. Die Zinssätze können sich ändern. Politisches Risiko ist unvorhersehbar. Maßnahmen der Zentralbank können variieren. Die Werkzeuge der Plattformen garantieren keinen Erfolg.

ActivTrades x Nikola Tsolov
Nikola Tsolov's car