Geopolitisches Aufatmen: DAX rüstet sich für die nächste Zitterpartie!
Der deutsche Leitindex verabschiedete sich am Freitag recht versöhnlich ins Wochenende und konnte die Gemüter der Anleger vorerst beruhigen. Das entscheidende Signal: Über das Wochenende blieben die befürchteten Eskalationen an den globalen Brandherden im Iran und in der Ukraine komplett aus. Selbst ein vereitelter Anschlag des US Secret Service auf hochrangige Politiker brachte das Parkett nicht aus der Ruhe. Die Vorzeichen für eine Fortsetzung des jungen Aufwärtstrends stehen damit wieder auf Grün. Zwar stand am Freitag zum offiziellen Xetra-Schluss noch ein hauchdünnes Minus von 0,11 Prozent bei 24.128,98 Punkten auf der Kurstafel, doch im nachbörslichen Handel drückten die Bullen das Gaspedal bereits wieder kräftig durch. Dennoch bleibt die fundamentale Nervosität ein ständiger Begleiter – die neu gestartete Handelswoche verspricht eine hochspannende Zitterpartie zu werden!
Befreiungsschlag beim Schwergewicht: SAP vor der ultimativen Trendwende?
Ein wesentlicher Treiber für diese nachbörsliche Erholung war das DAX-Schwergewicht SAP. Nach dem ersten Schock über die minimal verfehlten Analystenerwartungen setzt nun die nüchterne Realität ein: Das abgelieferte Zahlenwerk der Walldorfer war absolut ordentlich! Vor allem der starke Ausblick und die eiserne Bestätigung der Jahresprognose für das laufende Jahr 2026 sorgen jetzt für massive Erleichterung bei den Investoren. Das Smart Money positioniert sich neu. Bei der SAP-Aktie ist charttechnisch nun alles für eine fulminante Trendumkehr angerichtet. Jetzt liegt der Ball beim Gesamtmarkt, der dieses frische Kaufsignal in den kommenden Tagen nur noch endgültig bestätigen muss.
Zins-Showdown der Notenbanken: Fed und EZB halten die Märkte in Atem!
Abseits der Geopolitik wird die neue Handelswoche schonungslos von den Notenbanken dominiert – eine makroökonomische Super-Woche steht an! In den USA kommt der Offenmarktausschuss (FOMC) der Fed zusammen. Das Parkett wird jedes Wort auf die Goldwaage legen: Wie reagiert die Zentralbank auf die kriegsbedingt explodierten Energiepreise und die damit verbundene wirtschaftliche Entwicklung? Am Donnerstag folgt dann der große Doppelschlag in Europa, wenn die EZB und die Bank of England ihre Zinsentscheide verkünden. Christine Lagarde ließ bereits martialisch durchblicken, dass die EZB vor unpopulären, konservativen Maßnahmen nicht zurückschreckt. Die brennende Frage, die den DAX nun in Atem hält: Welches konkrete Inflations-Szenario zwingt die Notenbanker in Frankfurt nun endgültig zum harten Durchgreifen?
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